Turbo-Internet: Symbolischer Spatenstich zum geförderten Breitband-Ausbau

v.l.n.r.: Philipp Maerz (Bürgermeister der Gemeinde Dahmen), Sebastian Constien (Landrat des Landkreises Rostock), Nils Saemann, Christian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V), Stephanie Holter (als Vertreterin des Projektträgers atene KOM), Frank Schmetzke (Geschäftsführer der Landwerke M-V Breitband GmbH)

Eine glasfaserschnelle Zukunft wurde mit einem symbolischen Spatenstich im Projektgebiet LRO 25_01 des Landkreises Rostock (Gemeinden Dahmen, Dobbin-Linstow, Hohen Demzin, Hoppenrade, Krakow am See, Kuchelmiß, Lalendorf und Schorssow) eröffnet.

Infrastrukturminister Christian Pegel, Landrat Sebastian Constien und einer der Geschäftsführer der Landwerke M-V Breitband GmbH Frank Schmetzke haben sich dieses Ereignis in Dahmen selbstverständlich nicht nehmen lassen.

In diesem Ausbaugebiet gibt es 3.368 Haushalte sowie 476 Unternehmen, die als unterversorgt gelten. Rund 1.057 Kilometer Glasfaserkabel sowie 726 Kilometer Leerrohr werden für die Breitbandversorgung in den kommenden Jahren neu verlegt. Bis Ende 2023 soll der Ausbau des Glasfasernetzes der Landwerke M-V Breitband GmbH zuverlässig abgeschlossen sein.

Bereits zum offiziellen Baustart am 29. Juni 2021 sind die ersten Baumaschinen angerollt. Umgehend wurden die Ferntrassen zwischen den Ortslagen Seedorf, Dahmen, Großen Luckow, Barz, Bockholt, Ziddorf und Schorssow fertiggebracht. Die Tiefbauarbeiten in den Ortschaften Bülow, Carlshof, Dahmen, Groß Köthel, Groß Luckow und Ziddorf sind außerdem beendet. Momentan werden die Außerortstrassen Schorssow-Bülow, Bristow-Glasow und Schorssow-Carlshof gebaut. Die Ortslagenerschließung findet in Bristow, Glasow und Groß Köthel statt.

„Eine leistungsstarke Zukunft kann nur mit einer leistungsfähigen Breitbandkommunikation gestaltet werden. Der digitale Anspruch wird in Zukunft noch mehr wachsen“ So Frank Schmetzke, Geschäftsführer der Landwerke M-V Breitband GmbH. Eine Kommune ohne eine moderne Internetabdeckung, sollte es heut zu Tage nicht mehr geben.

Als regionales Unternehmen setzt die Landwerke M-V Breitband GmbH bei der Verlegung der Glasfaser-Hausanschlüsse auf FTTH (Fibre to the Home). Der Anschluss wird direkt in das Haus verlegt und Turbo-Übertragungsgeschwindigkeiten sind sichergestellt.

Die Landwerke M-V Breitband GmbH wurde vom Landkreis Rostock in insgesamt vier Projektgebieten mit dem geförderten Breitbandausbau beauftragt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgung des Nordostens mit schnellem Glasfaserinternet durch regionale Kraft voranzubringen. Ganz nach dem Motto „Aus der Region. Für die Region.“

[Rostock] [LRO 25_01]